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Angebliche Vergewaltigung im Bezirk St. Pölten war vorgetäuscht

Eine 25-Jährige Frau aus dem Bezirk St. Pölten hat gestanden, dass die angebliche Vergewaltigung, die kurz vor Weihnachten stattgefunden haben soll, eine Lüge gewesen ist.

Als vorgetäuscht hat sich eine Vergewaltigung erwiesen, deren Opfer eine 25-Jährige wenige Tage vor Weihnachten in Gablitz (Bezirk St. Pölten) geworden sein soll. Die junge Frau legte nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich vom Donnerstag bei einer neuerlichen Einvernahme in dieser Woche ein diesbezügliches Geständnis ab. Nach dem angeblichen Täter war auch per Phantombild gesucht worden.

Facebook-Profil bringt Ermittler auf heiße Spur

Nach der Veröffentlichung waren zahlreiche Hinweise eingelangt, teilte die Polizei mit. Die 25-Jährige habe den Täter jedoch auch auf Lichtbildern nicht identifizieren können. Bei den Ermittlungen ergab sich in der Folge zunehmend der Verdacht, dass die angezeigte Vergewaltigung frei erfunden und vorgetäuscht sei. Die Bestätigung habe eine Anfrage auf die beiden Facebook-Täterprofile gebracht, die ergab, dass diese vom angeblichen Opfer selbst registriert worden waren.

On-Off Beziehung als Motiv

Die junge Frau gab schließlich am Dienstag zu, dass die Tat nie stattgefunden hat. Den angeblichen Täter habe sie erfunden. Das Motiv für die ursprünglichen Angaben dürfte in der On-Off-Beziehung mit ihrem Ex-Lebensgefährten zu suchen sein, berichtete die Polizei. Die 25-Jährige wird nun wegen des Verdachts der Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung und wegen falscher Beweisaussage der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt. Die angebliche Vergewaltigung habe zu einer hohen Verunsicherung in der Bevölkerung von Gablitz geführt, merkte die Landespolizeidirektion an.