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Salzburg: Impfung weiterhin in Arztpraxen

Das Bundesland Salzburg bereitet sich angesichts steigender Infektionszahlen mit Covid-19 auf die Impfkampagne für den Herbst vor.

Man werde auch weiter auf die Ordinationen der niedergelassenen Ärzte setzen, sagte Impfkoordinator Rainer Pusch am Mittwoch bei einem Pressegespräch. Dieses System habe sich gut bewährt, über 70 Prozent der Impfungen in Salzburg finden in Ordinationen statt.

Steigende Nachfrage nach Boosterimpfung

Als Zusatzangebot plant das Land die Einrichtung von Impfstraßen, um auch einer größeren Nachfrage gewachsen zu sein. Pro Bezirk werde es eine Impfstraße geben, mit Öffnungszeiten und Kapazitäten könne man flexibel auf den jeweiligen Bedarf reagieren. Sowohl Pusch als auch Holger Förster, Impfreferent der Salzburger Ärztekammer, rechnen damit, dass es im September eine allgemeine Empfehlung für den vierten Stich geben wird. Schon jetzt verzeichne man eine steigende Nachfrage nach der Boosterimpfung, berichtete Pusch.

7.000 Impfdosen im Juli

Derzeit gebe es im Bundesland Salzburg die Kapazität für 20.000 Impfungen pro Woche. Im Juli seien bisher 7.000 Impfdosen verabreicht worden, das wären mehr als im Mai und im Juni, hieß es bei dem Mediengespräch. Mit dem Booster auf einen an die neuen Varianten angepassten Impfstoff zu warten, hält Förster nicht für sinnvoll. Gerade für Risikopatienten und vulnerable Gruppen biete eine rasche Auffrischung mit den jetzt verfügbaren Impfstoffen Schutz vor schweren Verläufen.